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.. steirische erdbeeren

SIE SIND DA: DIE STEIRISCHEN ERDBEEREN

Für mich ist das immer eine besondere Zeit, wenn die Steirischen Erdbeeren reif werden. Klein im Aussehen, aber riesig im Geschmack! Mag es vielen im Mai zuviel geregnet haben, den Erdbeeren hat's jedenfalls sehr gut getan ... nach im Vorjahr wetterbedingt keine große Ernte eingefahren werden konnte, schaut es heuer sehr gut aus. Ein Erdbeer-Jahr kündigt sich an.

Die Erdbeere war auch Attribut vieler antiker Liebesgöttinnen, etwa Frigg (Freya) oder Venus. Im Volksglauben waren Erdbeeren von daher oft Symbol der sexuellen Lust, Ausdruck von Sinnlichkeit und dadurch auch Verlockung zur „Sünde“. Der Begriff Erdbeermund spielt auf die zum Kuss zusammengezogenen Lippen an.

Erdbeeren enthalten mehr abwehrstärkendes Vitamin C als Orangen. Ernährungsexperten setzen sie wegen ihres hohen Gehalts an Folsäure und Eisen seit alters her gegen Blutarmut ein. Der hohe Kalzium-Gehalt schützt die Knochen vor Osteoporose. Kalium und Magnesium schützen das Herz. Erdbeeren enthalten Salicylsäure, die Beschwerden von Gicht und Rheuma lindert. Sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Phenolsäuren schützen vor Krebs und beugen Arteriosklerose vor.

Auf   ISS-XUND! gibt es natürlich viele Rezepte mit Erdbeeren. Obwohl, die ersten steirischen Erdbeeren des Jahres genieße ich pur ... ohne alles ;-)

Johannes, am 1.6.2019





.. beet root latte

BEET ROOT LATTE IST DAS NEUE IN-GETRÄNK

Latte Macchiato? Golden Milk? Ist ja sowas von gestern! Foodies schlürfen jetzt Beet Root Latte, ein koffeinfreies Heißgetränk aus Roter Rübe-Saft (Rote Bete) und Milchschaum. Zwar nicht neu, aber derzeit der angesagteste "Beauty Drink"!

Es gab Zeiten, da war eine Matcha Latte echt verrückt. Bis sie von der Golden Milk abgelöst wurde. Und jetzt? Gibt es schon wieder ein neues In-Getränk: Die Beet Root Latte. Zugegeben, viele Menschen kennen die ersten beiden Beauty Drinks wahrscheinlich noch immer nicht – für gesundheitsbewusste Foodies gehören sie aber längst zum Standard-Programm einer ausgewogenen und vor allem gut schmeckenenden Ernährung.

Im Grunde besteht sie nur aus zwei Zutaten: Pflanzenmilch und Rote Bete-Saft. Erstere ist vor allem für Veganer toll, letztere sorgt auch beim bunten Brot für eine hübsche Färbung. Allerdings ist eine Beet Root Latte nicht nur schön anzusehen – sie ist auch gesund: Die Knolle enthält eine Menge wichtiger Vitamine und Nährstoffe, wie Vitamin C, Eisen, Folsäure und Betanin.

Wie macht man Beet Root Latte? Ganz einfach: Damit sich die gesunden Nährstoffe und Vitamine der Knolle am besten entfalten, entsaftet ihr sie am besten im rohen Zustand. Die Flüssigkeit wird dann mit einer pflanzlichen Milchalternative nach Wahl vermengt und nach Geschmack verfeinert. Natürlich hat ISS-XUND auch ein Rezept.   Hier geht's zum Superfood Rote Rüben.

Johannes, am 18.5.2019





.. kellergasse in niederösterreich

KELLERGASSEN BALD WELTKULTURERBE?

"Köllamauna“ und in die „Grean gehen“ - alte, noch immer gelebte Tradition aus dem Weinviertel. Jetzt soll es zum UNESCO-Kulturerbe werden.

Begonnen hat die Kellergassen-Kultur mit Joseph II., der 1781 die Leibeigenschaft lockerte. Weinbau und Vermarktung wurden erlaubt. Die Gasse hinter dem Dorf, die sich von der Wachau bis ins Alpenvorland ausbreitet, war geboren. Über den kunstvoll errichteten Kellerröhren wurden meist einfache Presshäuser errichtet, in denen ein schlichter Tisch, mit Wachstuch bedeckt, und ausgemusterte Sesseln zum Verkosten einluden. Eine Kerze im Drahtleuchter – und schon stand der Verkost-Stimmung nichts mehr im Wege.

Der geübte Winzer holt bis heute noch Grünen Veltliner, Riesling oder Blauen Portugieser mit dem Weinheber aus dem Bauch großer Holzfässer. Mitunter auch noch den einfachen Haustrunk: Dieser zumeist in Dopplern abgefüllte leichte Wein wurde im Kellerzega, einer von Hand gefertigten Ledertasche, nach Hause befördert.

Ein Zuhause, in dem die Frauen der Winzer oft warten mussten. War doch die Welt unter der Erde den Männern vorbehalten. Oder wie es der Autor Michael Krickl in seinem Essay ausdrückt: „Wenn es gegen vier Uhr Nachmittag geht, dann wird der Bauer unruhig. Er legt die häusliche Arbeit zur Seite und richtet sich den Kellerzega, eine kleine Jause, ein Scherzl Brot und eine kalte Leberwurst. Nimmt den schweren Schlüssel vom Haken und sagt zur Bäuerin wie zum Gruß: ,Ich geh jetzt in den Keller‘, wartet keine Antwort ab und ist bei der Tür draußen. Schließt mit ruhiger Hand die Schlösser der grünen Holztür auf, schneidet seine Jause mit dem Veredelungsmesser, welches er stets mit abgetragenem Kalmuk-Janker trägt. Holt mit dem Heber, der am rostigen Haken hängt, wie es schon der Großvater gemacht hat, Wein – genießt langsam mit allen Sinnen. Nichts stört das Tun. Er gewährt seinen Gedanken Audienz.“

Und das sind die echten „Köllamauna“, die die Tradition des täglichen Kellerganges hochhalten. Sich um ihre Presshäuser und um deren Erhalt kümmern. Um die Weinqualität sowieso. Um die kümmert sich seit jeher auch die geheimnisvolle Kellerkatze. Die uralte Symbolfigur, soll sich immer auf dem Fass, in dem der beste Wein lagerte, niedergelassen haben.

Und dann kommt ein Winzer aus seinem Keller und sagt nicht „Grüß Gott“ – sondern „Trink ma wos“! Der wahre, eigentliche Gruß im Weinviertel.

Johannes, am 9.5.2019





.. prost, mit österreichischem sekt!

DAS ENDE DER SCHAUMWEINSTEUER

Das Ende der viel kritisierten Schaumweinsteuer ist besiegelt: Trotzdem kritisiert das Österreichische Sektkomitee die Pläne der Bundesregierung scharf.

Als "größten Schwachsinn der letzten Jahre" bezeichnete Schlumberger-Chef Eduard Kranebitter in einem Interview mit der "Presse" vor knapp drei Jahren die Wiedereinführung der Schaumweinsteuer. Diese hätte vor allem heimischen Herstellern massiven Schaden zugefügt, dem Staat allerdings nur Einnahmen in einstelliger Millionenhöhe gebracht.

Am Dienstag hat die türkis-blaue Bundesregierung angekündigt, dass die umstrittene Abgabe im Rahmen der Steuerreform 2020 abgeschafft werden soll. Eigentlich für die Hersteller ein guter Grund, die Sektkorken knallen zu lassen. Übersprudelnde Freude findet sich in der Stellungnahme des Österreichische Sektkomitees dazu allerdings nicht.

"Die Schaumweinsteuer kennt keinen Gewinner und richtet seit Wiedereinführung ausschließlich Schaden im Markt und für die heimischen Betriebe an", wettert Benedikt Zacherl, der Geschäftsführer der Initiative. Dass die "Korrektur eines Fehlers" bis 1. April 2022 hinausgezögert werde, sei "völlig unverständlich".

Der Hintergrund: Die gesetzlichen Änderungen der Steuerreform sollen schrittweise bis zum Ende der Legislaturperiode 2022 erfolgen. In diesem Rahmen sollen viele Bagatellsteuern abgeschafft werden. Die in ihrem Gesamtvolumen eher geringe Schaumweinsteuer gehört zum dem Teil des Pakets, der erst in drei Jahren ansteht.

"Die Verschiebung der Abschaffung auf 2022 wirkt eher als eine Provokation der Sekt- und Weinwirtschaft", so Zacherl weiter und argumentiert: Das Ende der Schaumweinsteuer habe keine Auswirkung auf den Staatshaushalt, sei aber für die Anstrengungen der heimischen Sekthersteller und Weinwirtschaft "enorm wichtig, um am heimischen Markt im Wettbewerb erfolgreich sein zu können". Das Sektkomitee fordere die Regierung deshalb auf, die Abschaffung vorzuziehen. Andernfalls solle mittels Förderungen der Wettbewerbsnachteil zwischenzeitlich ausgeglichen werden.

Die Idee der Schaumweinsteuer stammt ursprünglich aus Deutschland. 1902 ließ das damalige Kaiserreich erstmals gezielt Sekt besteuern, um die Kriegsflotte zu finanzieren. Viel Geld brachte diese Abgabe allerdings auch damals nicht ein, abgeschafft wurde sie aber nie.

In Österreich existiert die Schaumweinsteuer seit 1995. Besteuert werden "alle Getränke, die in Flaschen mit Schaumweinstopfen, der durch eine besondere Haltevorrichtung befestigt ist, enthalten sind" und kohlensäurebedingt einen Überdruck von 3 bar oder mehr aufweisen. Ausgenommen ist davon nur der Prosecco Frizzante, der wegen seines geringen Flaschendrucks diesbezüglich als Wein zählt.

Unter der Regierung Schüssel II war die Abgabe allerdings auf Null gesetzt worden und schlummerte bis 2014 in den Gesetzbüchern. Unter Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) wurde sie aber reaktiviert und die Höhe auf 1 Euro pro Liter festgelegt. Seither protestiert die heimische Sektindustrie gegen diese "wettbewerbsverzerrende" Abgabe.

Johannes, am 1.5.2019





.. fröhliche ostern!

FRÖHLICHE OSTERN!

Das Osterwochenende soll frühlingshaft, schön und warm werden. Ideal für kurze Ausflüge in Genußregionen ;-)

Ich wünsche allen meinen Besuchern ein fröhliches, sowie genußvolles Osterfest!

  mehr über Kulinarische Ostern auf ISS-XUND! ...

Johannes, am 20.4.2019





.. markt in funchal

MADEIRA, IM FRÜHLING

Madeira im Frühling ist ein besonderes Erlebnis. Wenn die Natur erwacht setzt eine enorme Farbenpracht ein ... wohin man sieht blühen Natternköpfe (Stolz von Madeira), Calla, Strelitzien, Schmucklilien (Agapanthus), Ginster und Hortensien. Auch intensive Gerüche wechseln sich ab, wenn man durch die Eukalyptus-, Lorbeer- und Mischwäler fährt.

Am Markt in Funchal wird frisches Obst und Gemüse angeboten. Wußten Sie, dass es es über 10 verschiedene Maracujasorten gibt? Oder eine Frucht, die auf Madeira wächst und Bananenananas genannt wird? Tatsächlich schmeckt die längliche, grünliche Frucht mit weißem Fruchtfleisch nach Bananen und Ananas.

Neben Blumen, Madeira-Wein und Madeira-Bier werden auch Pralinen, Schokolade und Süßwaren angeboten. Vieles ist handgemacht und überzeugt durch Aussehen und Qualität. Zwischen all den madeirianischen Köstlichkeiten entdecke ich Maracuja-, Madeira Wein- und Poncha-Schokolade ... vom steirischen Chocolatier Zotter (zotter.at).

Poncha, das madeirianische Nationalgetränk wird aus weißem Rum, Honig und wahlweise Maracuja-, Orangen- oder Zitronensaft gemischt und mit Eis serviert. Ich preferiere Maracuja-Poncha. In vielen Läden gibt es Poncha auch bereits fertig abgefüllt.

Es ist jetzt die schönste und auch spektakulärste Zeit, Madeira einen Besuch abzustatten Denn so ein Frühlingserwachen wie auf Madeira gibt es kaum anderswo.

Einen Tag nach unserer Rückkehr passierte der schreckliche Busunfall mit zahlreichen Toten!

  mehr über Madeira auf ISS-XUND! ...

Johannes, am 12.4.2019





.. salat mit frischem spargel

SPARGELZEIT!

Ich erinnere mich noch, wie vor rund 30 Jahren meine Mutter nach einem Opernbesuch in einem Wiener Restaurant das erste Mal Spargel aß ... und von dem weißen Gemüse begeistert war.

Damals war Spargel eine Rarität und wurde bei uns kaum angebaut. Der Spargel kam aus Italien, war relativ teuer und galt dadurch als exklusiv. Heute ist Spargel ein heimisches Gemüse, wird hauptsächlich im Marchfeld (NÖ), im Burgenland und der südlichen Steiermark angebaut. Traditionell läutet der Marchfelderhof in Deutsch Wagram (NÖ) mit einem medienwirksamen Spargelfest mit viel Prominenz die alljährliche Spargelsaison ein.

Spargel, weißer und grüner, zählen heute zu einem gesunden und einem der beliebtesten Gemüsesorten in unserem Land. Die Zubereitungsarten sind vielfältig. Der Geschmack ist fein und typisch. Und nach wie vor ist das beliebteste Spargelgericht der weiße Solospargel mit Sauce Hollandaise und gekochten Erdäpfeln. Ich allerdings bevorzuge grünen Spargel mit Putengeschnetzelten und frischen Erdbeeren ;-)

Achten soll man beim Einkauf auf die Schnittflächen, die sollen weder braun, trocken, noch (im schlimmsten Fall) schimmelig sein ... dann bleibt einem der wohl feinste und zarteste Geschmack des Frühlings nicht verwehrt!

  mehr über Grünem Spargel auf ISS-XUND! ...

Johannes, am 6.4.2019





.. frischer bärlauch

DER BÄRLAUCH HAT WIEDER SAISON

Frischer Bärlauch ist eins der ersten kulinarischen Frühlingsboten und hat es als erstes der Wildkräuter in die Top-Gastronomie geschafft. Der noch relativ junge Bärlauch-Boom hält weiter an. Kaum ein anderes der Wildkräuter ist so beliebt und verbreitet wie Bärlauch.

Die Anwendungen sind auch sehr vielfältig. Bärlauch kann zu Aufstrichen, Pesto, Saucen bis hin zu Beilagen verwendet werden. Gesund ist er außerdem. Und sein Geschmack ausgezeichnet.

Die Garzeiten von Bärlauch sollten aber kurz gehalten werden. So behält er die herrlich grüne Farbe und seinen typischen Geschmack.

Übrigens, Bärlauchknospen kann man sauer einlegen (wie Kapern im Essigsud) und frische Bärlauchblüten schmücken jeden Salat und Suppe. Man sollte aber schnell zulangen, denn junger Bärlauch schmeckt am besten und die Bärlauchzeit ist ohnehin relativ kurz ...

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Johannes, am 30.3.2019





.. die eiszeit hat wieder begonnen!

DIE EISZEIT HAT WIEDER BEGONNEN!

Das Wetter zeigt sich warm und frühlingshaft. Gerade richtig für die neue, diesjährige Eiszeit. Dass Viele darauf gewartet haben, zeigten die langen Schlangen an den Theken der bekannten Eissalons.

Viel Neues gibt es nicht. Neben den traditionellen Sorten wie Vanille, Erdbeer, Schokolade, Kaffee und Banane reihen sich die Neoklassiker wie Stracciatella, Gianduja, Karotte, Mohn und die experimentell-innovativen Sorten wie Lachs, Gin-Tonic, Ananas-Rosmarin, Prosciutto-Melone und Basilikum.

"Auch dieses Jahr wird das Ranking wieder weitgehend von traditionellen Eissorten dominiert," kommentiert Silvio Molin-Pradel, der Branchensprecher der heimischen Eissalons den heurigen Trend.

Am beliebtesten war im vorigen Jahr die Sorte Vanille gefolgt von Erdbeere und Haselnuss. Jahressieger 2017 - Schokolade - belegte 2018 den vierten Platz. Dahinter reihen sich Zitrone, Mango und Cookies ein. Die Sorten Pistazie, Stracciatella und Nougat runden das Topklassement ab.

Ein Trend scheint sich auch heuer fortzusetzen, der Trend zu Bio-Eis und Eis aus natürlichen Zutaten (ohne Farbstoffe und ohne künstliche Aromen)!

Johannes, am 24.3.2019





.. johann lafer

ZURÜCK ZUR HAUSMANNSKOST

Ein Mann, ein Wort! Wie angekündigt, stellte der steirische Starkoch Johann Lafer die Küche auf seiner Stromburg in Deutschland um - auf Hausmannskost. „Nach über 40 erfolgreichen Jahren im Sternezirkus gönne ich mir jetzt mehr Freiheiten. Ich bin 61 Jahre!“, kommentiert Johann Lafer die neue Linie im „Johanns“ auf der Stromburg. Keine Autostunde von Frankfurt entfernt, serviert der Steirer in seiner deutschen Wahlheimat künftig 0-Sterne-Küche. Ja, es geht wieder Richtung Hausmannskost.

„Das Produkt ist der Star“, versicherte der Koch bei der Präsentation im neu gestalteten Restaurant. Ungezwungene Atmosphäre, lockeres Personal, Qualität mit Pfiff. „Ich möchte Zielgruppen ansprechen, die bis jetzt noch nicht da waren.“ Johanns Wiener vom Bio-Kalb mit Bratkartoffeln, Wildpreiselbeeren und Kopfsalat darf da auf der Speisekarte ebenso nicht fehlen wie Johanns Kaiserschmarrn mit Vanilleeis und Zwetschkenröster.

Diese Entwicklung ist sehr zu begrüssen, denn durch verschiedenste Einflüsse wie Wirtshaussterben, Novelle Cuisine, Ethno Food, Convenience Food, aber auch Fast Food wurde die traditionelle, regionale Küche fast ausgerottet. Wo gab's zuletzt noch ein Kalbswiener mit Erdäpfel (statt Putenwiener mit Pommes), ein Salonbeuschl mit Knödel oder einen Kalbsnierenbraten?

Johannes, am 15.3.2019





.. vegane ernährung

IST VEGANE ERNÄHRUNG FÜR DEN KÖRPER GEFÄHRLICH?

Die 29-jährige Yovana Mendoza wurde mit ihrem roh-veganen Lifestyle zum Instagram-Star. Doch nun muss sie Konsequenzen ziehen.

Gesundheit, Fitness und Lifestyle – um diese Themen dreht sich der YouTube-Channel der 29-jährigen Yovana Mendoza. Damit beliefert sie auf der Streamingplattform schon fast zwei Millionen Abonnenten und auch auf Instagram hat sie über eine Million Follower.

Die Influencerin aus San Diego ist vor allem durch Videos bekannt geworden, in denen sie über ihre Erfahrungen als Roh-Veganerin spricht. Bei dieser Ernährungsweise werden lediglich nicht-tierische Produkte konsumiert, die nicht über 45 Grad erhitzt wurden. Hauptsächlich wird also – wie der Name schon sagt – roh gegessen.

Kürzlich wurde Yovana Mendoza jedoch beim Essen eines Fischs in einem Restaurant gesichtet, wie die "Daily Mail" berichtet. Bei ihrer Community kommt das gar nicht gut an. Viele fühlen sich hintergangen. So hat Mendoza angegeben, ihren strikten Lifestyle schon seit sechs Jahren zu pflegen. Nun hagelte es reichlich Kritik für die 29-Jährige. Sie reagierte darauf mit einem fast 30-minütigen Statement auf YouTube. Aus gesundheitlichen Gründen habe sie sich dazu entschlossen, wieder Eier und Fisch zu essen.

Yovana Mendoza ist nicht die Einzige, die der veganen Ernährung abschwört. Es häufen sich die Meldungen, dass einige vegane Blogger aus gesundheitlichen Gründen (!!!) wieder auf eine moderate, d.h. normale Ernährung umgestellt haben. Es scheint, der Hype um vegane Ernährung ist rückgängig ... aus gesundheitlichen Gründen ;-)

Johannes, am 6.3.2019





.. kühe auf der alm

KEINE ALMWIRTSCHAFT MEHR?

Nach diesem unverständlichem Urteil eines Innsbrucker Gerichtes steht entweder der Almbetrieb oder der Almtourismus in Österreich vor dem Aus. Beides ist fürchterlich und bringt harte Konsequenzen mit sich.

Was war geschehen? Im tirolerischen Pinnistal wurde eine deutsche Touristin, die mit einem Hund auf der Alm unterwegs war, von Kühen tot getrampelt. Ein Innsbrucker Gericht hat dem Klagebegehren des Witwers statt gegeben und verurteilte den Bauern und Bewirtschafter der Alm zu einer Schadenersatzzahlung von unglaublichen € 490.000.

Mit diesem Urteil gehen die Wogen natürlich hoch und die Bauern stehen vor der Entscheidung, die Almenwege für Touristen zu sperren oder kein Vieh mehr auf die Alm zu treiben.

Was meines Erachtens vom Richter nicht berücksichtigt wurde, ist die Tatsache, dass fast alle "Kuhunfälle" oder "Kuhattacken" auf das Mitführen von Hunden zurückzuführen ist. Die Kühe bekommen ihrem Naturell gemäß Panik und attackieren die Gefahr. Das sollte jeder Almbesucher wissen! Den Bauern die alleinige Schuld zu geben, ist doch ein wenig abwegig! Ein gewisses Maß an Eigenverantwortung müssen wir alle tragen!

Sollte sich dieses Urteil in den höheren Instanzen bestätigen, so ist der Almbetrieb in Österreich akut gefährdet und damit auch unsere ausgezeichnete Fleisch- und Milchqualität!

Johannes, am 26.2.2019





.. essen im restaurant

PROBLEM RESTAURANTKRITIK

Restaurant- und Hotelkritik wird zu einem immer größeren Problem und teilweise auch zur Existenzgefährdung von Betrieben. Auf Plattformen und in den Sozialen Medien wird publiziert, welche Erfahrungen die Gäste hatten. Leider oft auch ungerechtfertigt. Und der kritsierte Betrieb kann sich kaum dagegen wehren.

Bei einem Freund, der mit viel Engagement und Können ein Restaurant führt, wurde eine Kritik bei "Tripadvisor" geschrieben, die auf Grund des Textes und der Beschreibung nicht sein Lokal betreffen konnte. Es gibt tatsächlich in der Stadt ein weiteres Restaurant mit ähnlichem Namen. Viel Mühe, Zeit und Anstrengung hat es gekostet, Tripadvisor überzeugen zu wollen, dass dieser Gast nicht in seinem Lokal war und die Kritik sich nicht auf sein Lokal, seinen Service und sein Angebot handeln kann. Erfolglos, Tripadvisor liess die Beweise nicht gelten ... die vernichtende Kritik ist immer noch zu lesen!

Restauranttester für renommierte Magazine sind geschult und versuchen einen objektiven, nicht subjektiven Eindruck zu vermitteln. Ausserdem kann, wie überall wo Menschen arbeiten, etwas schief gehen. Profis besuchen das Restaurant danach mehrmals um sich einen tatsächlichen, objektiven Eindruck zu verschaffen. Amateure machen das nicht, deshalb ist die Kritik von Laien meist subjektiv und emotional. Oft werden einfach zu hohe Erwartungen nicht erfüllt.

Dass allerdings derartige Kritiken oft zu Geschäftseinbußen führt, ist vielen nicht bewußt. Oder sie machen es gerade deswegen! Ein Patron erzählte mir, dass es Gäste gibt, die Gratiszusatzleistungen fordern, ansonsten schreiben sie eine negative Kritik.

Deshalb immer überlegen, ob die Kritik tatsächlich gerechtfertigt ist oder man bloss seine Meinung zum Ausdruck bringen möchte ... egal was passiert. Meisten ist eine Beschwerde per Email oder per Telefon die für beide Seiten bessere Lösung.

Ich jedenfalls traue den Kritiken auf den Plattformen und in den Sozialen Medien nicht! ... aus Erfahrung nicht!

Johannes, am 22.2.2019





.. bio-gemüse

BIO-LEBENSMITTEL SIND KEIN LUXUSGUT

Sie haben sich den Ruf erarbeitet, sie wären nur etwas für Besserverdiener. Eine Studie zeigt, dass es nicht so sein muss. Bei dem Wort "Bio" denkt man schnell an etwas Kostspieliges, das sich nicht alle leisten können und ein im Vergleich zu konventionell produzierten Produkten immer teurerer Lebensstil.

Die Natur- und Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund for Nature (WWF) widmete sich genau dieser Frage - jener nach der Leistbarkeit biologisch hergestellter Lebensmittel und verglich dazu unterschiedliche Warenkörbe. Sie kam zu dem Ergebnis, dass es möglich ist, den Anteil an Bio-Produkten zu steigern, ohne dass ein Preisanstieg die Folge ist.

Für die Studie wollte das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL) wissen, woraus sich der durchschnittliche Wocheneinkauf einer vierköpfigen Familie zusammensetzen muss, um den Mittelwert von 119 Euro nicht zu überschreiten.

Sie fanden heraus, dass bei einer Steigerung des Bio-Anteils in der Nahrung um 70 Prozent, die Ausgaben sich nicht erhöhen. Ein Drittel der Produkte im Warenkorb waren Billigprodukte, zwei Drittel Markenprodukte. Das überraschte selbst Studienautoren. „Obwohl es Hinweise darauf aus anderen Studien gibt, hätte ich mit einem geringeren Bio-Anteil gerechnet“, sagt Mitautor Martin Schlatzer.

Österreicher konsumieren wenig nach den Empfehlungen von Ernährungsgesellschaften und Gesundheitsministerium. Bio ist kein Luxus-Thema, sondern vielmehr die ungesünderen, nicht nachhaltigen Ernährungsweisen. Kauft man weniger Fleisch und mehr pflanzliche Lebensmittel, bleibt mehr Geld übrig. Das kann man dann in Bio investieren. Die Preise für das klassische Bio-Segment sind mittlerweile sogar gesunken. Nur bei Fleisch zeigen sich Preisunterschiede.

Johannes, am 16.2.2019





.. finkensteiner nudeln

STRAFE WEGEN NUDELVERPACKUNG

Eine Strafverfügung für die Finkensteiner Nudelfabrik sorgt derzeit für ärgerliche und humorvolle Kommentare auf Facebook: Die Firma muss Strafe zahlen, weil auf der Verpackung zwar die Garzeit angeführt wird, nicht aber, dass die Nudeln gekocht werden müssen. Außerdem wurde unerlaubterweise erwähnt, wie viele Eier verwendet werden. Erlaubt ist nämlich nur die Prozentangabe.

Fahrräder in den USA müssen mit einer Warnung versehen werden: „Wird beim Bergabfahren schneller!“ Anlass waren schwere Unfälle. Anscheinend steuern auch wir jetzt auf amerikanische Verhältnisse zu.

Prüfer in Vorarlberg und Osttirol entdeckten nämlich eine „ungenaue“ Kennzeichnung der Garmethode von Finkensteiner Nudeln: Eine Eieruhr mit dem Zusatz „6-8 Minuten“ ist der Bürokratie zuwenig. Es fehlt der Hinweis, dass die Nudeln „gekocht“ werden müssen.„ Firmenchefin Katharina Gregori: “Das sollte für den normalen Menschenverstand klar sein, oder?„

Andererseits ist die Angabe, wieviele Eier verwendet werden, verboten. Gregori: “Wir hätten uns mit der Prozentangabe begnügen müssen. Darunter kann man sich aber nichts vorstellen.„ Die Prozentangabe verschleiert außerdem, dass manche Produzenten Eipulver statt frisch aufgeschlagene Eier verwenden.

700 Euro muss die Firma berappen. Die Chefin: „Es ist Vorschrift, also zahlen wir. Ich weiß auch, dass wir eine Holschuld haben. Wir müssen uns pausenlos nach neuen Vorschriften erkundigen. Manchmal weiß nicht einmal die Behörde, was los ist. Das gehört geändert.“

Der Regulierungswahn nimmt immer öfter sehr skurrile Formen an. Davon kann auch Walter Kuss von der Norischen Nudelwerkstatt berichten. „Der Begriff Kärntner Kasnudel gilt zum Beispiel nicht. Ich muss am Etikett angeben, dass es sich um gefüllte Teigtaschen handelt.“ Auch für die Fülle gab es für das Unternehmen schon Ärger: Weil der Fettgehalt von Bauerntopfen mit der Futteraufnahme der Kühe schwankt, ist eine Prozentangabe äußerst schwierig. „Da verwendet man beste natürliche Zutaten und wird dafür bestraft. Natürlich ist die genaue Angabe von Prozent bei industriell gefertigten Rohstoffen kein Problem.“ Er müsse sich auch alle zwei bis drei Jahre über die neuesten Vorschriften bei der Etikettierung informieren.

Denn nicht nur was drauf steht, kann geahndet werden, sondern auch wie: Schriftgröße sowie Größe der Etiketten sind ebenfalls genau festgelegt. Ein Unternehmer musste zahlen, weil das Etikett um ein paar Millimeter zu klein war.

Johannes, am 8.2.2019





.. leberkäs-krapfen

LEBERKÄS-KRAPFEN

Leberkäs-Krapfen - Geschmacksverirrung oder Geschmacksinnovation? Die Meinungen gehen auseinander und polarisieren. Die einen finden es "schrecklich", "grausam" und "abartig" ... die anderen "cool", "interessant" bis "voll geil"!

Zum Fasching hat der Miesbacher Bäckermeister Florian Perkmann Leberkäs-Krapfen kreiert, die in den sozialen Medien gewissermaßen in aller Munde sind. Der 43-Jährige verspricht eine „Geschmacksexplosion“ – jedoch muss er für seine Idee auch jede Menge Kritik einstecken.

Wie er auf diese Idee gekommen ist? "Durch Zufall. Wir schalten Werbung auf Radio Alpenwelle. Auf dem Weg zu deren Studio in Bad Tölz habe ich mich mit meiner vierjährigen Tochter unterhalten. Sie hat etwas über Krapfen erzählt, während ich – ich weiß nicht mehr warum – an Leberkäs gedacht habe. Diese beiden Gedanken sind dann zusammengeraten. Weil wir noch keinen besonderen Aufhänger für unsere Radiowerbung hatten, war der Leberkäs-Krapfen geboren", erzählt Florian Perkmann.

Mittlerweile wird der "Leberkäs-Krapfen" auch in Wien angeboten. In Wien, wo alljährlich sonderbare "Krapfen-Kreationen" entstehen: mit Mashmellow im Einhorn-Dekor (Konditorei Aida), mit Tabasco als scharfe Variante (Bäckerei Szihn), mit Zitronencreme oder Apfelmus und Zimt (Chefpatissier Pierre Reboul).

Aller Innovation zum Trotz bleibt aber der Krapfen mit Marillenmarmelade der Bestseller in den Vitrinen, bestätigen alle Krapfenbäcker!

  Faschingskrapfen auf ISS-XUND! ...

Johannes, am 30.1.2019





.. avocado

DER AVOCADO-WAHNSINN

Meine erste Begegnung mit Avocados hatte ich vor rund 20 Jahren auf Maui (Hawaii). Wir, meine damalige Freundin und ich, wohnten bei einer Bekannten aus Wien, die auf die pazifische Insel ausgewandert ist. Im Garten neben ihrem kleinen Häuschen in Paia gab es Avocadobäume und so gab es immer frische, reife Avocados ... zum Frühstück, zum gebratenen Fisch, als Guacamole, usw. Reich an Vitaminen, Kalium und gesunden Fettsäuren, eroberte die birnenförmige Beerenfrucht im Eiltempo die Herzen lifestylebewusster Foodies.

Obwohl ich Avocados liebe, vor allem die Vielfalt, wie man diese Frucht in der Küche einsetzen kann, verzichte ich seit einiger Zeit darauf.

Auch Haubenkoch Paul Ivic verzichtet in seinen vegetarischen Tian-Restaurants bewusst auf den Einsatz der Trendfrucht: „Die Entscheidung basiert auf dem Wissen über die enorme Ressourcenverschwendung, die alle Massenproduktionen mit sich bringen. Die Hauptargumente für uns sind die illegale Abholzung und die Verschmutzung von Trinkwasser.“ Er appelliert an den Konsumenten, jedem Hype mit Skepsis zu begegnen. „Ein Superfood, das mit Chemikalien vergiftet wurde, ist kein Superfood mehr.“

Der Anbau von Avocados, Mexiko ist Hauptlieferant, ist äusserst problematisch. Im Haupt-Exportland – zwei Millionen Tonnen Avocados wurden dort 2017 geerntet, Tendenz steigend – hat die Mafia das grüne Gold entdeckt. Um noch mehr Platz für die lukrativen Avocadoplantagen zu gewinnen, roden organisierte Verbrecherbanden illegal Wälder und unterdrücken, bedrohen oder verschleppen die Einheimischen. „Die Bevölkerung kann sich nur schwer dagegen wehren, weil viel Geld dahinter steckt und die Agrarmafia einen immensen Druck ausübt“, sagt Jens Karg. Dazu kommt, dass der hohe Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln in den Monokulturen der Gesundheit schadet.

Auch Umweltorganisationen warnten zuletzt vor den Folgen der unstillbaren Avocado-Gier. Die Avocado-Lobby habe alles daran gesetzt, die Frucht als sexy Schlankmacher zu vermarkten, kritisiert Jens Karg, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace: „Die Avocado hat sicher ihre Vorteile – in den Mengen, in denen sie mittlerweile weltweit verzehrt wird, wird sie aber zu einer immer größeren Gefahr für die Umwelt.“ Das beginnt beim langen Transportweg, den die Frucht zurücklegt, bis sie zerquetscht auf unseren Toasts landet: Im besten Fall kommt sie aus Spanien, im Normalfall aus Peru, Chile oder Südafrika.

Länder, die in der Regel Dürreregionen sind. „Das Problem ist, dass die Avocado sehr viel Wasser braucht. NGOs vor Ort berichten, dass Trinkwasserbrunnen austrocknen, weil das Gebrauchtwasser nicht mehr ausreicht. In diesen Gebieten ist es dramatisch, wenn man solche Mengen an Trinkwasser für die Avocadoproduktion verwendet.“

Deswegen sollte das importierte "Superfood" nicht mehr in unseren Küchen landen!

Johannes, am 22.1.2019





.. goldsteak

GOLDSTEAK IST PURE DEKANDENZ

Blattgold wird immer wieder bei Desserts, Konfekt und Pralinen eingesetzt. Spärlich, in kleinen Mengen, mit einer Pinzette aufgetragen, soll es eine gewisse Exklusivität und höchste Qualität vermitteln.

Blattgold auf Speisen kann mitgegessen werden, es ist vollkommen geschmacklos und wird vom menschlichen Körper wieder ausgeschieden.

Dass man allerdings ein Steak komplett in Blattgold hüllt und darin grillt, ist reine Dekadenz. Ein teurer Luxus, der sich weder auf die Qualität noch auf den Geschmack auswirkt. Noch dazu von einem Koch, der in allen Beurteilungen als gerade mittelmäßig aufscheint.

Doch ein "Goldsteak", schweineteuer und einem weltbekannten Fußballer vorgesetzt, ist der Garant für maximale Aufmerksamkeit in den Sozialen Medien. Reduziert auf einen Marketing-Gag steigert das natürlich das ohnehin schon hohe Dekadenzniveau. "Goldsteak", ein Gericht, das die qualitätsbewusste Kulinarik nicht braucht. Ein Gericht das polarisiert. Ein Gericht, auf das die Welt nicht gewartet hat. Ein Gericht, das von übersteigenden Selbstbewusstsein sowohl des Kochs wie auch des Gastes zeugt ...

Johannes, am 15.1.2019





.. ein gutes und genussvolles neues jahr!

EIN GUTES UND GENUSSVOLLES NEUES JAHR!

Das Neue Jahr hat uns zunächst ein Schneechaos beschert. Ein Winter wie früher, nur wir sind solche Winter nicht mehr gewohnt. Da bleibt Zeit sich zu informieren, welche "Food-Trends" es heuer geben wird. Es werden, wie in den letzten Jahren, meist kurze Trends werden ... kaum ein erkennbarer, der langfristig bleiben wird, mit Ausnahme der verstärkte Trend zu Bio-Lebensmittel, Regional-Lebensmittel und Gesunde Ernährung.

Ansonst werden wir mit neuen, exotischen Obst- und Gemüsesorten konfrontiert, wie schwarze Sapote (tomatenähnliche Frucht aus Mexiko und Guatemala ist kalorienarm, vitaminreich – und das Fruchtfleisch schmeckt wie Schokopudding) und Celtuce (exotische Variante von grünem Salat mit einem festen Stamm). Wegen des Plastikverbots kommen essbare Trinkhalme und essbares Besteck, wie auch umweltfreundliche Verpackungsvarianten.

Verstärkt werden gesunde Fette, Probiotica in Lebensmittel, Gemüse-Speise-Eis, Lebensmittel aus Hanf, Proteine auf Pflanzenbasis und Snacks aus dem Ozean (aus Algen und Seetang) angeboten werden.

Ich bin schon neugierig auf die neuen Kreationen und wie lange die Trends sich halten werden. ISS-XUND! bleibt jedenfalls dran an den Themen ...

Ich wünsche allen meinen Besuchern ein erfolgreiches, gutes, aber auch genußvolles Neus Jahr!

Johannes, am 8.1.2019





.. ein frohes und genussvolles weihnachtsfest!

EIN FROHES UND GENUSSVOLLES WEIHNACHTSFEST!

Heuer, so kommt mir vor, war Weihnachten schneller da, als früher. Die Adventzeit ist schnell verflogen, nun stehen wir vor dem hell erleuchteten Christbaum. Weihrauch duftet, die Kerzen flackern, Kekse locken, der Sekt ist eingekühlt und jemand stimmt "Stille Nacht, Heilige Nacht" an ...

Mein Weihnachtsgeschenk an Euch ist die Zusammenstellung und die Anleitung für ein 4-gängiges Weihnachtsmenü, das leicht nachzukochen ist und ausschließlich aus heimischen, saisonalen Zutaten besteht.

Ich wünsche allen meinen Besuchern ein friedvolles, besinnliches, aber auch genußvolles Weihnachtsfest!

ISS-XUND! ruht bis Anfang Jänner, dann geht's wieder ausgeruht und Motiviert weiter!

  hier geht's zum Weihnachtsmenü ...

Johannes, am 13.12.2018





.. zweigelt-rebe

ZWEIGELT IN TURBULENZEN

Die österreichische Zweigelt-Rebe und den daraus gewonnenen Wein, den Zweigelt - diese Rebsorte nimmt rund 16% der Gesamtrebfläche Österreichs ein - kann es, geht es nach einer Historikerkommision, bald nicht mehr geben. Ursprünglich wurde die Kreuzung aus St. Laurent x Blaufränkisch "Rotburger" genannt und 1972 offiziell im Rahmen der Weinverordnung "Zweigeltrebe" bzw. "Blauer Zweigelt" umbenannt ... zu Ehren des Züchters und ehemaligen Direktor der Klosterneuburger Weinbaufachschule.

Doch nun will man dieser populären Rebsorte einen neuen Namen verleihen: "Blauer Montag". Da Dr. Leopold Zweigelt eine "braune Vergangenheit" aufweist. Näheres lesen Sie im ausführlichen Artikel des Falstaff (siehe Link unten).

Ist es tatsächlich notwendig den Namen zu ändern? Die Nachkriegsgeneration, vor allem die Jüngeren, verbinden den Namen Zweigelt mit einem heimischen fruchtigen, bekömmlichen und beliebten Rotwein. Kaum einer weiß, dass diese Bezeichnung vom Züchter herführt und noch weniger wissen von seiner braunen Vergangenheit.

Ich bin kein Rechtsradikaler, kein Verehrer des Naziregimes, habe diese Zeit auch nicht erlebt, liebe aber den Zweigelt in seinen vielfältigen Spielarten und Ausbauweisen. Es ist niemandem gedient, ein erfolgreiches Produkt mit einem fragwürdigen Kunstnamen "Blauer Montag" zu versehen. Marketingtechnisch wäre dies ein Re-Branding mit unvorhersehbaren Ausgang. Und die Weinproduzenten könnten auf ihren Zweigeltmengen sitzen bleiben, denn wer möchte schon einen Rotwein namens "Blauer Montag".

Allerdings, wenn ein Produzent der Meinung ist, aufgrund der braunen Vergangeheit Dr. Leopold Zweigelts den Namen zu ändern, dann soll er es tun - aber nicht per gesetzlicher Regelmentierung ... derer wir ohnehin schon viel zu viele haben.

  Professor Zweigelt - Züchter und Züchtiger (falstaff.at)


Johannes, am 12.12.2018





.. frische küchenkräuter

AUCH IM WINTER FRISCHE KÜCHENKRÄUTER

Früher war es unüblich im Winter frische Kräuter zu verwenden, weil kaum jemand solche in Töpfen hatte. Heute bekommt man auch im Winter die wichtigsten Küchenkräuter im Topf (Samen zum selbst ziehen ebenfalls), sogar in Bioqualität, in den Supermärkten.

Kaum eine Küche ohne Fenster, wo auch im Winter die Kräuter saftig grün heranwachsen. Egal ob für Tee, Saft oder zum Kochen, frische Kräuter schmecken einfach besser und haben ein viel schöneres und volleres Aroma als getrocknete. Nicht, dass man nun einen ganzen Kräutergarten in der Küche anlegen soll, aber Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Rosmarin und Minze sollten es schon sein.

Gerade in der Winterzeit peppen frische Kräuter viele Speisen und Salate auf. Und warum sollte man darauf verzichten, wenn es nicht viel Geld kostet und kaum Aufwand benötigt? Haben Sie im Winter frische Kräuter im Topf in der Küche am Fenster stehen? Sollten Sie aber ... ;-)

Johannes, am 9.12.2018





.. weinbergschnecke

FOODMAGAZIN / KOCHEN MIT SCHNECKEN

Ich lernte die Weinbergschnecke in der traditionellen Küche während meiner 1. Wintersaison in den frühen 80igern in Tirol kennen ... und lieben. Seit damals koche ich immer wieder Schneckenvorspeisen Schneckensuppen, Schneckenhauptgerichte und sogar Desserts mit Schnecken ... und bekomme sehr viel positive Kritiken (mit wenig Ausnahmen, es gibt Menschen, die es vor dem Verzehr von Schnecken ekelt).

Nun will ich mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben und habe in den letzten Monaten an einem kleinen "Schnecken-Kochbüchlein" gearbeitet. Es ist fertig!

20 Gerichte, von Vorspeisen über Suppen, Hauptspeisen bis hin zu Desserts, einfach und leicht nachkochbar beinhaltet das "ISS-XUND! .. foodmagazin / Kochen mit Schnecken", das es ab sofort als digitale Version (PDF) zum Herunterladen gibt und im Jänner 2019 als Druckversion erscheint.

  ISS-XUND! .. foodmagazin / Kochen mit Schnecken


Johannes, am 1.12.2018





.. kutteln

EKEL-ESSEN

Ein neues Museum in Malmö zeigt "Ekel-Essen" aus aller Welt. Die Auswahl reicht vom Frosch-Smoothie aus Peru, über Maden-Käse aus Sardinien, isländischer Gammelhai oder Hasenköpfen, bis hin zu Stierpenis, 1000jährige Eier oder im Ei gegarten Entenküken. Die meisten der 80 Exponate sind echt, werden regelmäßig frisch ausgestellt, man kann sie angreifen, riechen - besonders wagemutige Besucher können auch selbst testen, wie weit sich ihre Ekelgrenzen verschieben lassen.

Doch der scheinbar für uns "natürliche Ekel" ist anerzogen. Auch bei uns in Mitteleuropa gab es früher Speisen, die heute für viele Menschen als "ekelig" angesehen werden. Doch damals gab es keine übervollen Supermärkte, das Geld war ständig knapp und wenn man Nutztiere hielt, so wurden diese - wie heute aus Asien bekannt - weitgehend komplett verarbeitet.

Doch gewisse Speisen bzw. Tiere galten schnell als "Arme Leute Essen" und verschwand aus unseren Speisekarten. Gerichte, die früher alltäglich waren oder aber auch als Festessen galten, wurden vergessen. Die Jungen kennen das meiste gar nicht mehr und finden es dadurch auch ekelig ... noch bevor sie es probiert haben.

Teilweise dürfen gewisse Teile von Tieren heute auch vom Gesetz her nicht mehr in Verkehr gebracht werden.

Was waren denn die "Ekel-Essen" unserer Vergangenheit? Z.B. Weinbergschnecken und Kutteln (Rindsmagen) - diese sind aber wieder im Trend. Vergessen bzw. verboten sind: Froschschenkel, Stierhoden, Kuheuter, Hühnerkrallen, Kalbshirn, Beuschl (Schweins- oder Kalbslunge), Bruckfleisch (Potpourri von Innereien mit Blut gekocht), Bluttommerl, diverse geruchsintensive Käsesorten, Schnepfendreck (gefüllter Magen der Schnepfe) und Hundefleisch (in Vorarlberg und der angrenzenden Schweiz) ...

  Disgusting Food Museum Malmö (disgustingfoodmuseum.com)


Johannes, am 25.11.2018





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